_______________________________________________________________________

 
 
 
 
Verbändetreffen der Brandenburger Opfervereine
 

Liebe Mitglieder der Brandenburger Opfervereine und Aufarbeitungsinitiativen,

 

wir schreiben Ihnen heute mit der Ankündigung und Bitte, sich den 22. Juni 2026 von 14.00 – 17.00 Uhr (Imbiss ab 13.00 Uhr) freizuhalten. An diesem Tag findet in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg das nächste Verbändetreffen der Brandenburger Opfervereine und Aufarbeitungsinitiativen mit dem Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke und Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Ministerien statt.

 

Bei dieser Zusammenkunft wird es um aktuelle Entwicklungen sowie um Ihre Vorhaben, Anliegen und Probleme gehen. Wie bei jedem Treffen haben Sie die Möglichkeit, mit den Themen zu Wort zu kommen, die aus Ihren Organisationen benannt werden und der Unterstützung der Landesregierung und der Öffentlichkeit bedürfen.

 

Ihre Themen, Fragen und Problemstellungen werden im Vorfeld wieder von uns gesammelt, nach bestimmten Themenschwerpunkten sortiert und dann als Gesamtübersicht an die Staatskanzlei eingereicht, damit von Seiten der zuständigen Verwaltungen und Ministerien möglichst konkret reagiert werden kann. Bei der Auswahl der Themen ist es wichtig, dass Sie sich auf ein Anliegen konzentrieren, dass Ihnen in Ihrer Organisation in diesem Jahr besonders oder neu am Herzen liegt. Das Anliegen sollte kurz beschrieben werden und mit einer Fragestellung verbunden sein.

 

Dafür möchte ich Sie bitten, mir bis zu unserem internen Verbändetreffen am 17. April 2026 bereits erste Themenvorschläge in einer ausformulierten Kurzfassung - verbunden mit Ihrer Fragestellung - zuzusenden, die Sie am 22. Juni einbringen möchten. Bis Ende April/Anfang Juni bleibt dann Zeit, uns mit Ihnen zu verständigen, falls Themen mehrfach eingereicht werden oder sonstiger Abstimmungsbedarf besteht.

Die genauen Informationen für den 22. Juni werden Ihnen in der Einladung bekannt gegeben, die Sie von Staatskanzlei per Post erhalten werden.

Wir freuen uns, wenn Sie sich diesen Termin jetzt schon vormerken.

 

Mit vielen Grüßen

 

Dr. Peter Ulrich Weiß

Leiter Bereich Bildung, Forschung und Gedenken

Sign01_Beauftragte_100_akronym

Die Beauftragte des Landes Brandenburg

zur Aufarbeitung der Folgen

der kommunistischen Diktatur

 

Hegelallee 3, 14467 Potsdam

Telefon: 0331 / 23 72 92 – 24

E-Mail: peter-ulrich.weiss@lakd.brandenburg.de

www.aufarbeitung.brandenburg.de

 

_______________________________________________________________________

 

 

Einladung Andreasstraße Erfurt

 

wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer neuen Medieninstallation zum Thema POLITISCHE HÄFTLINGE IN DER ANDREASSTRAßE 1952-1989 ein. Den offiziellen Einladungsbrief und das Programm finden Sie im Anhang.

 

Wir würden uns freuen, Sie am 17. Juni 2026 bei uns zu sehen!

 

Herzliche Grüße aus der Andreasstraße

 

Ihr Jochen Voit

 

STIFTUNG ETTERSBERG

Europäische Diktaturforschung

Aufarbeitung der SED-Diktatur

Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße

Andreasstraße 37a

99084 Erfurt

Fon: +49 361 - 219 212 0

www.stiftung-ettersberg.de

 

              cid:image001.png@01D69AFC.8F57F270

 

 

_______________________________________________________________________

 

 

Gedenken anlässlich des Volksaufstandes von 1953

Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis

 

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

 

auch in diesem Jahr wollen wir an den Widerstand in der SBZ/DDR erinnern und der
Opfer von Diktatur und Gewaltherrschaft gedenken.

Die Gedenkveranstaltung findet unter Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Sven Schulze am

 

Mittwoch, dem 17. Juni 2026, 11.00 Uhr
am Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis.
Kaßbergstraße 14, 09112 Chemnitz

statt.

 

Die Änderung, dass die Gedenkveranstaltung in der Kaßbergstraße stattfindet, ist den
Baumaßnahmen in der Hohe Straße geschuldet. Für die Kranzniederlegung wird ein
Zugang zur Stele in der Parkanlage (Hohe Str. 23, 09112 Chemnitz) eingerichtet.
Wir freuen uns auf Euer Kommen und hoffen auf gute Gesundheit.

 

Der Vorstand der VOS-Bezirksgruppe Chemnitz

 

 

_______________________________________________________________

 

 

Frisch, Dr. Susan

 

12:38 (vor 4 Stunden)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sommerfest "Erinnern"
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Partnerinnen und Partner,

 

in diesem Jahr feiert die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ihr 30-jähriges Bestehen. Am 13. August 1996 wurde die Gedenkstätte feierlich eröffnet.  

 

In 30 Jahren hat sich der Erinnerungs-, Lern- und Begegnungsort zu einer fest in der Erinnerungslandschaft verankerten Einrichtung der historisch-politischen Bildung, des würdigen Gedenkens und des vielstimmigen Austauschs entwickelt. Dies wollen wir mit allen uns über viele Jahre verbundenen Menschen und bekannten wie neuen Besucherinnen und Besuchern feiern.

 

Wir laden daher ganz herzlich ein zum

Sommerfest „Erinnern!“

am Samstag, 22. August 2026, 12:00 - 22:00 Uhr, in die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

 

Das Sommerfest nimmt den 30. Jahrestag der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn zum Anlass, einen Bogen zu schlagen zwischen den Themen des Gedenk- und Bildungsauftrags der Gedenkstätte und den Aktivitäten vieler andere Akteurinnen und Akteure im Bereich der Erinnerungskultur, der Demokratiebildung, der Menschenrechtsarbeit und der Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen.

 

Wir wollen den Jahrestag nutzen, um die vielfältigen Formen des Erinnerns an SED-Diktatur, staatliches Unrecht und des Gedenkens an die Opfer des DDR-Grenzregimes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Darüber hinaus soll das Spektrum an Themen und Projekten von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie von Initiativen und Engagierten in der Region hinsichtlich Demokratiebildung, gesellschaftlichen Zusammenhalts und eines friedvollen Miteinanders sichtbar werden. Damit wollen wir das Gespräch und den Austausch über die Bedeutung von Demokratie, Selbstbestimmtheit und persönlicher Freiheit anregen.

 

Dieses Fest lebt von Ihrer/Eurer aktiven Beteiligung und Mitwirkung – in Form von Standpräsentationen, Bühnenbeiträgen (Projektvorstellungen, Filmbeiträge, Diskussionen, Expertise-Interviews, Musik, Lesungen), Mitmach-Aktionen und vielem mehr.

 

Daher bitten wir darum, dass Sie/Ihr mit Eurer Teilnahme-Antwort zugleich schreiben/schreibt, ob und wie Sie sich/Ihr Euch einbringen könnt.

 

Bitte geben Sie/gebt uns Ihr/Eure Rückmeldung bis zum 29. Mai 2026.

 

 

Das vorläufige Programm sieht u.a. vor:

 

12 Uhr  Eröffnung

               Ausstellung „Vom Lost Place zur Gedenkstätte – Transformation des historischen Ortes GÜSt Marienborn 1990-1996“

Gastronomie

Grafitti-Workshop

15 Uhr  Konzert/Lesung mit dem Liedermacher und DDR-Bürgerrechtler Stephan Krawczyk 

19 Uhr  Konzert mit der Band KEIMZEIT

 

 

Wir freuen uns sehr auf Sie/Euch und ein lebendiges, vielstimmiges und öffentlichkeitswirksames Geburtstagsfest!

 

 

Viele Grüße, im Namen des gesamten Teams,

Susan Frisch

 

Dr. Susan Frisch

Gedenkstättenleiterin

 

 

 

Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

An der Bundesautobahn 2

39365 Marienborn

 

Tel.: 039406 920 910

E-Mail: susan.frisch@erinnern.org

 

Web: www.erinnern.org

Facebook: www.facebook.com/GedenkstaetteMarienborn

Instagram: gedenkstaettedeutscheteilung

 

_______________________________________________________________

 

Gedenkfeier 17. Juni 1953 

 

im Auftrag der Aufarbeitungsbeauftragten sende ich Ihnen in der Anlage die Einladung zum zentralen Gedenken des Landes Brandenburg am 17. Juni 2026.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Paula Knust

Sekretariat und Sachbearbeitung

Sign01_Beauftragte_100_akronym

Die Beauftragte des Landes Brandenburg

zur Aufarbeitung der Folgen

der kommunistischen Diktatur

 

Hegelallee 3, 14467 Potsdam

Telefon: 0331 / 23 72 92 – 0

Telefax: 0331 / 23 72 92 – 29

E-Mail: paula.knust@lakd.brandenburg.de

www.aufarbeitung.brandenburg.de

 

 

__________________________________________________________________________

 

 

_______________________________________________________________

 

 

Exkursionen am Grünen Band

 

auch in diesem Jahr veranstalten wir mit unseren Kooperationspartnern wieder zwei Exkursionen an das Grüne Band, um gemeinsam Geschichte und Natur zu erleben.

 

Die erste Exkursion führt am 13. Juni in die Altmark, nach Schnackenburg, Stresow und Bömenzien.

 

Die zweite Exkursion geht am 19. September in den Harz zur Eckertalsperre.

 

Das ausführliche Programm sowie die Information zur Anmeldung finden Sie in beiliegendem Flyer.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einer oder beiden Exkursionen begrüßen zu können!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

E. Kucera

 

 

Büro des Landesbeauftragten

Sekretariat

 

Behörde des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Schleinufer 12

D-39104 Magdeburg

 

Tel.: +49-(0)391-560 15 01

Fax:  +49-(0)391-560 15 22

 

Internet: https://aufarbeitung.sachsen-anhalt.de

E-Mail:   mailto:elke.kucera@lza.lt.sachsen-anhalt.de

_______________________________________________________________

 

 

Über das Schönreden der Diktatur


der Verein Deutsche Sprache lädt für den ehemaligen "Tag der deutschen
Einheit" am 17. Juni herzlich ein zu einem Vortrag von Dr. Hubertus Knabe:

 

„Über das Schönreden der SED-Diktatur“
Warum wir aus 40 Jahren DDR so wenig gelernt haben.


In der umfangreich aktualisierten Neuauflage seines Buches „Die Täter
sind unter uns: Über das Schönreden der SED-Diktatur“ zieht Dr. Hubertus
Knabe eine ernüchternde Bilanz unseres Umgangs mit der
DDR-Vergangenheit. Er kritisiert, dass besonders in der jüngeren
Generation eine beängstigende Unkenntnis über das Ausmaß der politischen
Verfolgung in der DDR existiert. In seinem Vortrag am früheren Tag der
deutschen Einheit wird Dr. Knabe auch aufzeigen, welche Rolle die
politische Instrumentalisierung von Sprache spielt.

Sie finden die Informationen zum Veranstaltungsort sowie weitere
 

Hinweise unter
 

https://vds-ev.de/vortrag_knabe

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Mitglieder auf diese
Veranstaltung hinweisen könnten.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Jürgen Doeblin
Verein Deutsche Sprache e.V.
Regionalleiter Berlin/Potsdam

 
 

_______________________________________________________________

 

 

Ausstellung „Die Frauen von Hoheneck“

 

Die Foto- und Dokumentationsausstellung „Die Frauen von Hoheneck“ widmet sich den Schicksalen politischer Gefangener des berüchtigten DDR-Frauengefängnisses Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge. Sie porträtiert Frauen, die inhaftiert wurden, weil sie sich dem SED-Regime widersetzten oder das Land verlassen wollten.

Zu sehen sind ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Dirk Vogel sowie begleitende Texte von Cathia Hecker, die die Lebensgeschichten der Betroffenen erzählen: Geschichten von 19 Frauen und einem Mann, der als Kind mit seiner inhaftierten Mutter vor Ort war.

Es sind Gesichter, die uns in dieser Ausstellung begegnen. Gesichter von Frauen, die Unrecht erfahren haben – und die sich dennoch nicht darauf reduzieren lassen. „Die Frauen von Hoheneck“ ist keine Ausstellung über die Vergangenheit allein, sondern auch über die Gegenwart. Über Menschen, die heute auf uns blicken – selbstbewusst, verletzlich, geprägt von dem, was war, aber nicht allein darauf festgelegt.

Die Ausstellung wurde initiiert vom „Forum für politisch verfolgte und inhaftierte Frauen der SBZ/DDR-Diktatur e.V.“


Ausstellungzeitraum: 24. Juni bis 5. Oktober 2026

Ein Besuch der Ausstellung ist in dieser Zeit auf Anfrage zu den Geschäftszeiten des Herbert-Wehner-Bildungswerks möglich.

Hier gehts zur ANMELDUNG

 

Weiter Infos: https://www.wehnerwerk.de/bildung/angebot/26000/

 

_______________________________________________________________

 

Wenn Widerspruch nötig wird: Kirche, Protest und Verantwortung von der DDR bis heute“

 

Vor 50 Jahren setzte der Pfarrer Oskar Brüsewitz mit seiner Selbstverbrennung in Zeitz ein aufrüttelndes Zeichen gegen die Verhältnisse in der DDR. Zehn Jahre später gründete sich der Arbeitskreis Solidarische Kirche als Netzwerk für kritische Stimmen innerhalb der evangelischen Kirche. Diese beiden Jahrestage sind Anlass für die Veranstaltung „Wenn Widerspruch nötig wird: Kirche, Protest und Verantwortung von der DDR bis heute“, zu der die Bundesstiftung Aufarbeitung, die Evangelische Akademie zu Berlin, die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 

am 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr in die Bundesstiftung Aufarbeitung (Kronenstraße 5, 10117 Berlin) einladen.

 

Die Veranstaltung verbindet historische Aufarbeitung mit einer Gegenwartsperspektive auf Protest, Zivilgesellschaft und demokratische Verantwortung. Gemeinsam mit Zeitzeuginnen, Historikerinnen und Historikern sowie Vertreterinnen aus Kirche und Zivilgesellschaft wird diskutiert, wie Räume entstehen, in denen Widerspruch möglich wird – damals in der DDR und heute in demokratischen Gesellschaften.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website und dem Programmflyer.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Bitte melden Sie sich über unser Anmeldeformular für die Veranstaltung an.

 

Wir freuen uns über Ihr Kommen und auch darüber, wenn Sie die Einladung an Interessierte weiterleiten!

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bundesstiftung Aufarbeitung

 

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kronenstraße 5 | 10117 Berlin | Tel. 030 31 98 95-0

buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de | www.bundesstiftung-aufarbeitung.de | facebook.com/BundesstiftungAufarbeitung

 

_______________________________________________________________

 

 

Aufstehen für Freiheit – Gießener Tag des Erinnerns 

 

am 17. Juni 2026 lädt der Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager Gießen Sie herzlich zur Veranstaltung „Aufstehen für Freiheit – Gießener Tag des Erinnerns“ ein.

 

Anlass sind das Gedenken an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 sowie der erste Tag der Deutschen Einheit. Künftig soll dieser Tag jährlich genutzt werden, um an das Streben nach Freiheit und Demokratie zu erinnern.

In diesem Jahr, das gleichzeitig das einjährige Bestehen des Lern- und Erinnerungsortes markiert, diskutieren der hessische Ministerpräsident a.D. Dr. h.c. Volker Bouffier und Präsident des Deutschen Bundestages a.D. Dr. h.c. Wolfgang Thierse über Fragen der deutsch-deutschen Teilung sowie über die Errungenschaften und Herausforderungen der deutschen Einheit bis in die Gegenwart.

Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin, Autorin und Moderatorin Liane von Billerbeck, die ihre journalistische Karriere in der DDR begann. Im Anschluss lädt der Lern- und Erinnerungsort zu einem Empfang ein.

 

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Tag als Gast begrüßen zu dürfen.

Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr.

Da die Anzahl der vorhandenen Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung unter folgendem Link: Anmeldung 17.06.26

 

Mit freundlichen Grüßen

 

PD Dr. Florian Greiner
Geschäftsführer

Lern- und Erinnerungsort Notaufnahmelager
Gießen gGmbH
Meisenbornweg 27, 35398 Gießen
Tel: +49 641 686914-12
Mobil: +49 163 663 04 48

E-Mail: florian.greiner@nal-giessen.de

Website: www.notaufnahmelager-giessen.de

 

 

_______________________________________________________________

 

 

 

"Als ich wie ein Vogel war"

Erinnerungen an den Liedermacher Gerulf Pannach

 

"Ob im Osten oder Westen, wo man ist, ist’s nie am besten", dichtete Gerulf Pannach Anfang der 1980er Jahre und brachte damit einen prägenden Aspekt seines Lebens auf den Punkt. Der Rockpoet und Dichtersänger geriet mit seinen Texten in der DDR früh in Konflikt mit den staatlichen Behörden – zunächst als Mitglied der Rockgruppe Renft, später als kritischer Liedermacher. 1977 wurde er verhaftet und schließlich nach West-Berlin ausgebürgert.

Doch auch im Westen blieb Pannach unbequem, immer auf der Suche nach einer besseren Welt, für die er gemeinsam mit Christian Kunert ("Pannach & Kunert") "die Gitarre geschlagen" hat, wie es in einem seiner Lieder heißt. Gerulf Pannach starb am 3. Mai 1998 an Krebs. Seine Texte – unter anderem auch für die Puhdys, Manfred Maurenbrecher und Veronika Fischer – sind bis heute nicht vergessen.

Der Nachlass Gerulf Pannachs wird heute im Archiv der DDR-Opposition der Robert-Havemann-Gesellschaft bewahrt und ist dort für Forschung, Öffentlichkeit und historisch-politische Bildung zugänglich.

Gespräche und Musik von und mit

  • Christian Kunert, langjähriger Freund und Weggefährte Pannachs in der Rockgruppe Renft und bei "Pannach & Kunert"
  • Salli Sallmann, Musiker und Redakteur, alter Freund und Herausgeber des Buchs Als ich wie ein Vogel war. Gerulf Pannach: Die Text. Neu herausgegeben von Salli Sallmann. Mit Anmerkungen und Anekdoten von Kuno Kunert
  • Doris Liebermann, Autorin des Buchs Gegen die Angst, seid nicht stille. Das geheime Tonband von Pannach, Kunert und Fuchs

Moderation: Jürgen Karwelat, Berliner Geschichtswerkstatt

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms "Deine Bühne – Dein Programm!" des Schoeler Schlösschens statt.

Termin: 10. Juni 2026, ab 19:00 Uhr
Ort: Schoelerschlösschen, Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin-Wilmersdorf

Veranstalter:
Berliner Geschichtswerkstatt e. V., Robert-Havemann-Gesellschaft e. V., Verein rockradio.de

 

Robert-Havemann-Gesellschaft e. V.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch: