Die VOS e.V.

 

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS e.V.) wurde am 9. Februar 1950 in Westberlin von aus sowjetischem Gewahrsam zurückgekehrten Kriegsgefangenen und durch politisch Verfolgte des SED-Regimes der neu gegründeten sozialistischen DDR  gegründet. Sie ist damit die älteste Opferorganisation der 2. Deutschen Diktatur.

 

Die VOS versteht sich aufgrund ihrer Gründungsmotivation als Gegner des Kommunismus als auch aller übrigen totalitären Regime weltweit.

Die VOS widersetzt sich allen nationalen Bestrebungen zur Etablierung einer neuen sozialistischen bzw. kommu-nistischen Gesellschaftsstruktur.

 

Die VOS nutzt die besonderen Diktatur-Erfahrungen ihrer Mitglieder bei der Aufarbeitung der erlebten Vergangenheit bspw. als Zeitzeugen bei der Demokratieerziehung insbesondere junger Menschen und bei der politischen Aufklärung der Öffentlichkeit zur dauerhaften Festigung unserer demokratischen Strukturen.

Kameradschaftlichkeit unter den Mitgliedern, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Verlässlichkeit und Achtung für den anderen sind die tragenden Säulen der Zusammengehörigkeit und des Umgangs innerhalb dieser Gemeinschaft. Die Mitglieder der VOS eint der Kampf gegen das Vergessen über das geschehene Unrecht in der zweiten deutschen Diktatur und dessen vollständige Aufarbeitung.


Die VOS e.V. ist als gemeinnützig und förderungswürdig anerkannt.
 

Über Vereinsziele, Beitrittsmöglichkeiten, Aktionen der VOS und Hilfsangebote für Betroffene können Sie sich hier informieren.

Die VOS wirkte in den vergangenen Jahren in der Bundesrepublik aktiv bei der Entstehung von Gesetzen zur Hilfe für ehemalige politische Häftlinge und bei der Errichtung der „Stiftung für ehemalige politische Häftlinge“ mit.

Wir fühlen uns dem Freiheitsgelöbnis verpflichtet:

„Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde des einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich schwöre, der Aggression und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo immer sie auf Erden auftreten werden.“

Quelle: Deutschlandradio Kultur

 

 

Über unser Verbandsorgan:

 

"Die Freiheitsglocke ist das Bindeglied für unsere bundesweit verteilte Mitgliederschaft, sie ist der Nachweis, dass wir existieren und nicht vergessen sind, aber auch dafür dass wir einander nicht vergessen – als Lebende und mit dem Gedenken an die Verstorbenen."

 

Der Redakteur

Ausgabe 869/870 Seite 1

Leitartikel 28. März 2025

 

 

Apell zum 70. Jahrestag der Volksaufstandes in der DDR

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