Die Mörder sind unter uns

 

Filmaufführung 

 

 

„Die Mörder sind unter uns“ von Regisseur Wolfgang Staudte ist der erste DEFA-Film, der nach dem Zweiten Weltkrieg gedreht wurde, und ein Klassiker der Filmgeschichte.

Hauptdarstellerin Hildegard Knef wäre am 28. Dezember 2025 100 Jahre alt geworden.

Aus diesem Anlass bringen wir in Zusammenarbeit mit der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv und dem Delphi Filmpalast am 14. Januar 2026, 19 Uhr, den Film noch einmal auf die große Leinwand.

Nach der Filmvorführung diskutiert Moderatorin Antje Bernhardt mit Thomas Jost (letzter Manager der Knef) sowie den Historikern Adam Kerpel-Fronius (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) und Dr. Jens Schöne (Stellvertreter des Berliner Aufarbeitungsbeauftragten) über den Blick auf den Film damals und heute.

 

Ich würde mich freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu können. Bitte beachten Sie, dass Eintrittskarten zum Preis von 10 Euro ausschließlich über das Kino zu erwerben sind. Weitere Informationen finden Sie auf dem beigefügten Programmflyer.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Frank Ebert

Aufarbeitungsbeauftragter

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Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB)

Franz-Jacob-Str. 4 B • 10369 Berlin

 

Telefon (030) 24 07 92 - 0

Telefax (030) 24 07 92 - 99

veranstaltungen@aufarbeitung-berlin.de

www.aufarbeitung-berlin.de

 

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Chronik einer Nacht

 

Vor 36 Jahren markierte die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg einen wichtigen Schritt im Prozess der Friedlichen Revolution. Tausende Menschen strömten auf das Gelände, um das Wirken der Geheimpolizei zu beenden und die Vernichtung der Akten zu stoppen. Damit setzt

Vor 36 Jahren markierte die Erstürmung der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg einen wichtigen Schritt im Prozess der Friedlichen Revolution. Tausende Menschen strömten auf das Gelände, um das Wirken der Geheimpolizei zu beenden und die Vernichtung der Akten zu stoppen. Damit setzte sich ein Prozess fort, der in den Bezirken der DDR begann. Ein Aktionstag der Partner auf dem Gelände der Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie erinnert an die Geschehnisse und beleuchtet deren Auswirkungen auf die Gegenwart.

 

Programm am 15. Januar 2026

 

 

19:30 Uhr: Neue Erkenntnisse zum Ende der Stasi

Vortrag mit Filmausschnitten von Dr. Christian Booß (Bürgerkomitee 15. Januar e.V.)

Ort: „Haus 7“, Raum 427 – 90 Min.

 

 

12:00 Uhr: Filmvorführung „Streng vertraulich oder Die innere Verfassung“ (1990) 

Dieser Dokumentarfilm berichtet über die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der Normannenstraße in Berlin-Lichtenberg.

Ort: „Haus 7“, Raum 030 – 90 Min.

 

13:00 Uhr: Unterwegs im Stasimuseum

Kostenfreie Sonderführung „Staatssicherheit am Ende. Der 15. Januar 1990 und die Auflösung der Stasi.“ Bitte buchen Sie kostenfreie Tickets auf www.stasimuseum.de <http://www.stasimuseum.de> um an der Führung teilnehmen zu können.

Treffpunkt: unter dem Vordach vor „Haus 1“ – 90 Min.

 

14:30 Uhr: Führung durch die Open-Air-Ausstellung

Zeitzeugenführung durch die Ausstellung „Revolution und Mauerfall“

Treffpunkt: vor „Haus 22“ – 90 Min.

 

15:00 Uhr: Führung „Das Ende der Staatssicherheit“

Sonderführung zum Stasi-Unterlagen-Archiv zur Besetzung und Auflösung der Stasi. Anmeldung unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-6699

Treffpunkt: Foyer Stasi-Unterlagen-Archiv, „Haus 7“ – 90 Min.

 

17:00 Uhr: Lesung „Rotstrick“ und Zeitzeugengespräch

In ihrem Roman „Rotstrick“ verwebt Astrid Kreibich die aus der Haft geschmuggelten Briefe ihres Mannes mit Szenen west- und ostdeutscher Historie.

Mit Astrid Kreibich (Autorin) und Prof. Dr. Udo Grashoff (Historiker)

Ort: „Haus 7“, Raum 427 – 120 Min.

 

18:00 Uhr: Audiowalk „Reden vs. Schweigen“ 

Audiowalk auf dem Stasigelände zum Ende der Stasi und der Frage der Aktenöffnung von Lunatiks/Bürgerkomitee 15. Januar e.V.  Anmeldung unter: einblick-ins-geheime@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-6699

Treffpunkt: Foyer Stasi-Unterlagen-Archiv, „Haus 7“ – 90 Min.

 

 

Laufende Angebote:

 

10:00–20:00 Uhr: Beispielakten lesen – „Haus 7“, Raum 029

 

14:00–20:00 Uhr: Ausschnitte „Spiegel TV“ zum 15. Januar – „Haus 7“, Raum 030

 

Sonderausstellung

 

Jugendstrafvollzug in der DDR

Die sogenannten „Jugendhäuser“ der DDR waren Gefängnisse für jugendliche Straftäter. Die Wanderausstellung beleuchtet auf 16 Tafeln sowie anhand originaler Objekte anschaulich und gut verständlich die Realität hinter den Gefängnismauern. Im Mittelpunkt stehen der Haftalltag und die Bedingungen in den Jugendhäusern von Halle, Hohenleuben, Dessau und Torgau.

Ort: "Haus 22" – Infopunkt EG, geöffnet von 10:00–20:00 Uhr

 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Bundesarchivs – Stasi-Unterlagen-Archiv, der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., des Bürgerkomitees 15. Januar e.V. , der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) und des Stasimuseums (ASTAK e.V.).

 

Foto: Ralf Zoellner

 

 

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Kartoffeln, Kühe, Kalter Krieg

 

Eine andere Geschichte des geteilten Berlins 

 

„Republikflucht“ in einer Kuh, ein Spionagetunnel, der die Planwirtschaft bedroht, Kartoffeln im Tiergarten: Berlin verfügt auch über eine ländliche Geschichte, auch und gerade in Zeiten der Teilung.

Um diese ländliche(n) Geschichte(n) geht es bei der Veranstaltung 

 

 „Kartoffeln, Kühe, Kalter Krieg – Eine andere Geschichte des geteilten Berlins“ 

am 21. Januar 2026, 18:30 Uhr, zu der wir Sie gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer herzlich einladen.

 

Unsere Gäste Prof. Dr. Dorothee Brantz (Direktorin Center for Metropolitan Studies, TU Berlin), Dr. Claudia Buchwald (Leiterin des Museums Marzahn-Hellersdorf), Prof. Dr. Axel Klausmeier (Direktor der Stiftung Berliner Mauer) und Dr. Jens Schöne (stellv. Berliner Aufarbeitungsbeauftragter) gehen in der Veranstaltung den ländlichen Spuren Berlins nach.

Dieser Blick ermöglicht neue Perspektiven, hinterfragt verfestigte Klischees und erzählt Geschichten, die helfen, diese Stadt und ihre Entwicklung besser zu verstehen.

 

Ich würde mich freuen, Sie bei unserer Veranstaltung begrüßen zu können. Informationen zur Anmeldung finden Sie in der beigefügten Einladungskarte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Frank Ebert

Aufarbeitungsbeauftragter

 

 

Wann: Mittwoch 21. Januar 2026  18:30 Uhr

 

Wo: Besucherzentrum  der Gedenkstätte Berliner Mauer Bernauer Straße, 119 13355 Berlin

 

Anmeldung  per Mail: anmeldung@stiftung-berliner-mauer.de

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Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB)

Franz-Jacob-Str. 4 B • 10369 Berlin

 

Telefon (030) 24 07 92 - 0

Telefax (030) 24 07 92 - 99

veranstaltungen@aufarbeitung-berlin.de

www.aufarbeitung-berlin.de

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Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin

Sonntag, 25. Januar & 22. Februar 2026, 13 – 14:30 Uhr
Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum
Bernauer Str. 119, 13355 Berlin 

Durch den Mauerbau wurden viele S– und U–Bahnhöfe in Berlin

zu sogenannten Geisterbahnhöfen. Die Teilnehmenden begeben

sich im und um den Nordbahnhof auf die Spuren der Geister-

bahnhöfe und haben die exklusive Gelegenheit, einen seit 1952

Gelegenheit, verschlossenen Fußgängertunnel zu besichtigen.

Kosten: 7 €, ermäßigt 5 €*, Schülerinnen und Schüler kostenfrei